
Um die Kirche von Kauns bildete sich einst das Dorfzentrum. Hoch ragt ihr Kirchturm über die Dächer des Sonnenortes. Ein wahres Prunkstück des gotischen Stiles mit wertvollen Altären und bunt bemalten Fenstern.
Die Kaltenbrunner Wallfahrt dürfte schon im 12. Jahrhundert entstanden sein. Der frommen Legende nach fanden Hirten inmitten einer Geröllhalde eine Muttergottesstatue, um die Roggen und Weizen wuchsen, die vom weidenden Vieh aber unberührt blieben. Außerdem sprudelte an diesem Ort - an dem heute der Altar der Gnadenkapelle steht - eine frische Quelle aus dem Berg.
Im 11. Jh. hatte das Bistum Regensburg bereits Besitzungen im Kaunertal. Feichten unterstand der Urpfarre Prutz, bis ins Jahr 1891, als sowohl die Kuratie Kaltenbrunn, als auch die Expositur (seit 1801/02) Feichten zu Pfarren erhoben wurden. Seinen Ortsnamen kann Feichten übrings auf den schon früher reichen Fichtenbestand (Mundart:"Feichte") zurückführen.