
Sie gab diesem Ort den Namen Kaltenbrunn. Der Ritter von Schenkenberg Um 1272 soll ein Ritter von Schenkenberg hier als Einsiedler Wohnung bezogen haben. Er hatte bei einem Turnier in Mailand seinen Gegner getötet. Zunächst war er ins Gefängnis geworfen worden, wo er voller Reue die Gottesmutter anflehte und tatsächlich erhört und von seinen Ketten befreit wurde. Wie von Maria angewiesen, zog er nach Kaltenbrunn, um hier fortan als Büßer und Einsiedler zu leben. Er soll auch die angeblich 1285 geweihte Steinkapelle anstelle der bereits vorhandenen hölzernen errichtet haben. Um 1300 starb er und fand in Kauns seine letzte Ruhestätte. An der Mauer hinter dem Hochaltar ist die Ursprungslegende in altertümlicher Schreibweise (1596) beurkundet worden.
Renovierungsarbeiten an der Deckenmalerei
Wallfahrt mit Zukunft - Die Zukunft der Wallfahrt. Die Renovierung der Wallfahrtskirche Kaltenbrunn im Tiroler Oberland geht nach 25 Jahren in die zweite Runde. „Kaltenbrunn ist seit Jahrhunderten ein Ort der Suchenden und der Wallfahrer. Es ist uns, mit dem letzten Bauschritt von 1977 - 1982 und der aktiven Hilfe vieler Gläubigen und Wallfahrer gelungen, diesen heiligen Ort im Tiroler Oberland vor dem Verfall zu schützen. Nun sind weitere fällige Arbeiten von Nöten. Heizung, Innenmalerei, Fluchtwege, die Sakristei und die Innenkapelle, all diese Schätze die bei der letzten Renovierung nicht behandelt wurden, sollen gewahrt bzw. Mängel behoben werden, damit Pilger auch in Zukunft, in schweren und in guten Zeiten ein Platz zur Einkehr und zur Besinnung finden.“ »Dr. Michael Wilhelm - Pfarrer von Kaltenbrunn Weiter Information zur Wallfahrtskirche und der Renovierung finden sie auf der Web Site.