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Tauchen Sie ein und erleben Sie interaktive Momente in der Naturpark- & Gletscherregion Kaunertal.

Sagen & Mythen

Es steckt immer ein Teil geschichtlicher Wahrheit in uralten tradierten Sagen und Mythen. Die Volkskultur und die Volksseele der Entstehungszeit dieser Überlieferungen haben sich stets mit eingeschrieben. Hier drei „wahre“ Beispiele...

"Die Frau am Weissen See"

Am Meirhof im Kaunertal hausten einst der alte Chrust mit seiner Frau und seinen Kindern Ursula und Rudi. Rudi war schon jahrelang als tüchtiger "Ochsner" im Bierg tätig und man munkelte, dass er die Frau vom weißen See gesehen hatte, was einer Sage zufolge bedeutete, dass er von diesem Hochtal nimmer los komme und immer wieder als Hirte zurück ins Bierg kehre. 
Der weiße See zwischen den Klüften des Ferners und den Halden mit Alpenblumen, lud Rudi oft zum Träumen und Beten ein, denn die Marienverehrung wurde großgeschrieben.  
Zur selben Zeit lebten im Klammle, der letzten Siedlung im Kaunertal, Ortwin und seine Tochter Gunda, welche die geheimen Heilkräfte aller Bergkräuter und Wurzeln kannten und schon viele Prüfungen zu meistern hatten. 

Hier lesen Sie die Sage weiter....die-frau-am-weissen-see.pdf

 

Zu dieser Sage wurde auch ein musikalisches Stück für die Musikkapelle Kaunertal von einem jungen Komponisten aus der Region geschrieben. Der Komponist, Stefan Köhle ist wohnhaft in Fendels. Das Stück wurde von der Musikkapelle Kaunertal am 10. April 2010 uraufgeführt - ein musikalischer Ohrenschmaus.

der-wiesejaggl.pdf"Der Wiesejaggl"

Der Wiesejaggl war eine sagenumwobene Wilderergestalt vom Kaunerberg.

Er war der beste Schütze und der berüchtigste Wilderer in der Gegend. Mit seinem Glauben war es nicht weit her, eines Tages soll er während der heiligen Wandlung sogar auf den Christus am Kreuz angelegt haben – er drückte ab und traf! Das Gotteshaus ging in Flammen auf und noch heute erinnert ein Kreuz mit dem Einschuss in einer Kauner Kapelle an diese Geschichte.

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Auch die Schauspiele Kauns nahmen sich dem Wilderer "Wiesejaggl" an und präsentierten das "Spiel vom Wiesejaggl" zum ersten Mal 1992 als Freilichtspiel vor den Originalschauplätzen des berühmten Wilderers - vor den Schlosshäusern in Kauns.

www.schauspiele-kauns.at

"Die Legende von Kaltenbrunn"

Die Kaltenbrunner Wallfahrt dürfte schon im 12. Jahrhundert entstanden sein. Der frommen Legende nach fanden Hirten inmitten einer Geröllhalde auf einem tischgroßen Stein eine Muttergottesstatue, um die Roggen und Weizen wuchsen, die vom weidenden Vieh aber unberührt blieben. Außerdem sprudelte an diesem Ort - an dem heute der Altar der Gnadenkapelle steht - eine frische Quelle aus dem Berg. Sie gab diesem Ort den Namen Kaltenbrunn. Die Hirten verrichteten vor dieser Marienstatue ihre Andachten und deckten die Statue jeden Winter schützend mit Fichtenzweigen zu. Viele Menschen aus der Umgebung kamen bald voll Vertrauen zu dieser Stätte. So wurde der Ort, wohl auch durch wunderbare Gebetserhörungen, weitum bekannt und zog zahlreiche Pilger an.

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